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Maleroverall – Malern will nicht nur gelernt sein

Wenn es ums Streichen geht ist nicht nur eine geschickte Hand gefragt, sondern auch der passende Overall. Auf welche Besonderheiten dabei geachtet werden sollte wird im Folgenden genauer erläutert.

Ein Einwegoverall ist nicht schlecht, aber…

Nun mag man darüber nachdenken einen Einweg-Overall zum Streichen zu kaufen. Das ist generell auch keine schlechte Idee. Immerhin wird solch ein Overall nur alle paar Jahre mal gebraucht und verbraucht sonst nur Platz.

Dagegen sprechen nur wenige Punkte, welche trotzdem eine Überlegung wert sind. So ist ein passender Maleroverall nicht nur für Streicharbeiten einzusetzen, sondern bei ausreichender Qualität auch für andere Arbeiten mit der „Gefahr zum Dreckigwerden“. Beispielsweise bei leichten Gartenarbeiten oder einem Ölwechsel am Auto. Einweg-Anzüge haben meist weder Taschen noch Laschen für Pinsel oder Farbrollen. Zudem haftet der leichte Stoff, sobald er mit Farbe bekleckert ist, an der darunter getragenen Kleidung. Dies kann bei dem ein oder anderen einfach für ein unangenehmes Gefühl sorgen. Während das Tragegefühl „nur“ für Unannehmlichkeiten in Sachen Komfort sorgt (die für den günstigen Preis eines solchen Anzugs trotzdem in Kauf genommen werden können), kann es dadurch auch schnell zu einem Durchnässen der Farbe kommen. Außerdem kann viel Farbe das Material (meist Polypropylen) so weichmachen, dass es bei dem leichtesten Zug reißen kann. Kurz mal an der Türklinke oder der Leiter hängen geblieben und schon ist es passiert. Deshalb ist die Anschaffung eines Stoffoveralls zu überlegen. Dennoch kann die Einweg-Version auch ihren Zweck erfüllen, keine Frage.

Auf was muss geachtet werden?

Bei einem qualitativ hochwertigen Maleroverall ist der Stoff schon mal die erste Entscheidungsgrundlage. Generell ist Baumwolle natürlich immer tragbar. Dabei sollte darauf geachtet werden, welche Farbe zum Streichen genutzt wird. Logischerweise bietet es sich an einen weißen Anzug zu kaufen, wenn die Wohnung oder gar das Haus komplett (oder nahezu komplett) weiß gestrichen werden. Sollten hauptsächlich andere Farben genutzt werden, beispielsweise von dem Maler- und Renovierexperten paintprofi.de, kann die Farbe des Baumwoll-Anzugs entsprechend angepasst werden.
Ebenfalls eine Option in Sachen Stoff ist eine Variante aus Pe-Laminat. Dieses Material erinnert ein wenig an die Einweg-Overalls. Qualitativ gesehen liegt es jedoch darüber, wobei es in Sachen Robustheit aber auch nicht an Baumwolle herankommt. So ist Pe-Laminat –im Vergleich zu den Einwegprodukten aus Polypropylen– sehr fusselarm und trotzdem im Niedrigpreissektor anzusiedeln. Beide Materialien sind antistatisch und der Reißverschluss ist natürlich unter einer darüber liegenden Lasche angenäht. Neben Gummizügen an den Ärmeln und dem Bund an den Knöcheln kann aufgrund des leichten Stoffes jedoch keine weitere Ausstattung angebracht werden.

Mögliche Ausstattung

Zu dieser möglichen Ausstattung gehören natürlich Brust- und Hosentaschen, welche sich optimal für das schnelle Verstauen der Pinsel eignen. Dabei darauf achten die Pinsel immer mit den Borsten nach oben zu verstauen. Lässt man sie mit dem Pinsel nach unten lange in der Tasche können sie schnell am Stoff festkleben. Außerdem sind breite Taschen an den Oberschenkeln sinnvoll, für Abklebeband oder Ähnliches. Nur sehr wenige Overalls aus „echtem“ Stoff bieten eine Kapuze, um die Haare vor Farbspritzern zu schützen. Manche Anzüge haben die Mütze aber aus Polypropylen im Kragen vernäht, was ein sehr sinnvolles Gadget sein kann.

Ebenfalls sehr sinnvoll sind verstärkte Kniepolster. Um bis zu einer Höhe von einem Meter zu streichen wird meist auf den Knien gearbeitet, was nach einer gewissen Zeit zu Schmerzen führen kann. Dies wird durch die Polster weitestgehend verhindert und spart das lästige Mitschleppen eines Kissens.

Manche Anzüge haben noch passende Schuhüberzüge im Lieferumfang. Dies ist nicht nur zum Schutz der Schuhe geeignet, sondern lässt Farben auch nicht durch das ganze Haus tragen, wenn man mal in einen Farbspritzer auf dem Boden reingetreten ist.

Alles in allem sind es nur Nuancen, die einen guten von einem weniger guten Maleroverall unterscheiden. Doch mit den nötigen ein, zwei Tipps ist die nächste Wohnungsmalerei ein Kinderspiel. Zumindest in Sachen Arbeitskleidung.


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